Es ist vorbei!

Gestern Abend war unsere letzte Premiere! Die langen Proben in den Mittagspausen, die Durchläufe an den freien Tagen sind nun endlich vorbei!

Nun kann endlich der Alltag beginnen. Mit dem heutigen Tag haben endlich die wirklichen freien Tage begonnen.

Die Premiere war erfolgreich, wenn auch nicht der Kracher! Es war auch das erste Mal, dass wir die Show ohne Unterbrechung durchspielen konnten. Ich denke, dass wir uns mit den nächsten Aufführungen steigern werden. Das Stück ist stark und wird gut ankommen. Da bin ich mir sicher!

Heute hatte ich seit langer Zeit meine erste Mittagspause und es hat wirklich gut getan. Da ich gestern ein wenig länger in DIsco war um die letzte Premiere zu feiern, war es auch notwendig ein wenig zu feiern, und es hat verdammt gut getan.

An dieser Stelle möchte ich mich auch an alle Beteiligten bedanken, die diese Show ermöglichst haben. Alle haben mitgezogen und durchgehalten. Klasse!!

Granz großen Dank natürlich an André!! Du bist große Klassse! Ich freue mich sehr, dich kennengelernt zu haben. Ich hoffe, dass sich unsere Wege weiterhin kreuzen. Es gibt wenig Menschen, die so eine schöne und unverdorbene Seele besitzen und sich nicht scheuen, es zu zeigen.

Ich bin es nicht

Puls steigt, Herz flirt

Plötzlich sprachlos und verwirrt.

Sehnsucht, und die Welt

voll Licht.

Er, könnte es sein

Doch ich bin es nicht

 

Ich bin es nicht

In schwachen Stunden fliehn wir davon

In das Land des So-Könnt-Es-Sein.

Doch Trost für Wunden bleibt Illusion,

denn die Wirklichkeit holt uns ein.

Blick lockt, Mund lacht.

Sie ist wie für Ihn gemacht.

Goldhaar und ein Feengesicht.

Seine Art von Frau.

Ich weiß genau, ich bin es nicht.

 

Gib auf, lass los!

Manche Wünsche schmerzen bloß

Wen interessiert, ob mein Herz zebricht

Das merkt er kaum.

Sie ist sein Traum.

Ich bin es nicht!

 

Aus dem Musical “WICKED” Copyright © 2007 Stage Entertainment GmbH. Alle Rechte vorbehalten

http://www.stage-entertainment.de/musicals/wicked-die-hexen-von-oz/wicked-die-hexen-von-oz.html

 

Mein Team

 

Die Zeit vergeht! Am 04. April war die Eröffnung und wir haben jetzt über einen Monat hinter uns! Alles läuft bestens, das Team funktioniert bestens!

Möchte die Gelegenheit nutzen mein Team vorzustellen!

Hier ist das Animationsteam Aldiana Side 2008 :

stehend, von links: Mehmet (Mountainbike), Homi (Flipperclub KO), Tine (Teenies), Cornelius (Allound), Buket (Flipperclub), Dani (Abend), Martin (Allround KO), Saskia (Allround), Conny (Group Fitness), Kadir (Allround), Akif (Allround), Turay (Flipperclub), Marcel (Allround)

sitzend von links: Diana (ARTshop), Hasan (Sound & Light), Ich (Teammanager), Bina (Group Fitness), Bille (Flipperclub), Sabrina (Flipperclub), Diana (Flipperclub)

Habe bis jetzt noch keine Saison ohne Kündigungen erlebt! Vielleicht wird es mir ja dieses eine Mal gegönnt!

Ich hoffe es!

Wieder da!

Es ist wieder soweit! Die Sperre über WordPress ist vorbei und ich kann wieder hier zu Wort kommen.

Das heißt, das in der Zukunft mein Blog weiterhin hier erscheinen wird. Jetzt werden bestimmt einige Fragen, welcher Blog? So oft habe ich in letzter Zeit wirklich nicht geschrieben. Es ist wirklich ne verdammt lange Zeit her, dass ich mal wieder was geschrieben habe.  Ich wünschte ich könnte verpsrechen, dass es sich in der Zukunft ändern wird. Aber ich möchte dazu nichts versprechen!

Ich werde zumindest versuchen, mich öfters zu melden und mehr zu schreiben. Sonst macht so ein Blog ja auch keinen Sinn. Ich hoffe dass ich meine Zeit in der Zukunft besser einteilen kann, um öfters zu schreiben.

Zur Zeit habe ich viel zu tun, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Langsam aber sicher bestreite ich den Weg, den ich zu erreichen bezwecke.

Ich möchte dieses Jahr vieles erreichen, und ich hoffe, dass mir zumindest ein Teil davon gelingt. Aber dies erfordert viel Arbeit und viel Geduld. Ich hoffe, dass ich das durchziehen kann.

Zumindest kann ich die Fortschritte sehen, was mich bestätigt, dass ich auf den richtigen Weg bin, was mir immer wieder neu Kraft gibt.

Dazu kommt noch, dass ein Teil meiner Seele, soweit entfernt von mir ist. Es ist nicht einfach als ein halber Mensch zu leben und immer vor Sehnsucht gequält zu sein. Aber auch hier weiß ich, dass jeder Tag der vergeht, mich zu meinem Ziel immer näher bringt.

Jeder Tag der vergeht, gibt mir Hoffnung auf eine bessere Zukunft, auf ein besseres Leben!

Es ist schön zu leben!!!

 

Zensur

In den letzten Monaten kam ich mit dem Wort “Blog” öfters in Berührung.
Zuerst lernte ich in Leipzig den Journalist Stefan Niggermeier von “Bildblog”(www.bildblog.de) kennen. Dann während meines Urlaubs in USA fing meine Freundin auch ein Blog einzurichten. Der Gedanke dahinter war ziemlich einfach.
Sie ging für 5,5 Monate nach Tasmanien um zu studieren. Um ihre Freunde und Familie am laufenden zu halten richtete Sie sich ihr Blog ein(dream2live.wordpress.com).
Seit Jahren dachte ich mir immer wieder, daß ich so viel in meinem Beruf erleben habe, was ich hätte niederschreiben sollen. Dinge, die ich manchmal selbst nicht glaubte, das sie geschehen sind.

Also, dachte ich es ist Zeit sich auch ein Blog einzurichten um ein paar Dinge festzuhalten. Ich weiß selbst nicht wer es lesen wird, oder ob es überhaupt jemand lesen wird, aber ich wollte es einfach schreiben, bevor alles nur eine ferne Erinnerung ist.

Ich richtete mir ein Blog auf der Seite wordpress.com ein und schrieb ein paar Eindrücke von meinem Urlaub.

Als ich dann nach Hause kam, wollte ich voller Stolz den Blog meiner Schwester präsentieren und gab die URL ein. Aber da passierte es schon!
Es kam ein weißer Bildschirm mit dem Text:”Access to this site has been suspended in accordance with decision no: 2007/195 of T.C. Fatih 2.Civil Court of First Instance.”

Was ist hier los??? Ich komme nicht auf mein Blog, weil die gesamten wordpress Seiten, zur Zensur gefallen sind?? Ich weiß nicht welcher Idiot was geschrieben hat, aber was ist das für eine Zensur, die mich daran verhindert, meine Erlebnisse mit anderen zu teilen.

Muss die Zensur jetzt schon im Internet so sehr aktiv sein, dass sogar ich davon betroffen werde?
Bevor aber was falsch verstanden wird, möchte ich natürlich bemerken, dass WordPress nicht meinetwegen gesperrt ist. Aber es betraf halt alle Blogs. Somit blieb meine einzige Möglichkeit, meinen Blog auf dieser Seite zu veröffentlichen. Leider werde ich auch den Blog meiner Freundin nicht lesen können, da ihr Blog ebenfalls unter der Zensur leidet.
Ich bin wirklich sauer und wütend!!! Weiß aber auch nicht wirklich auf was oder auf wen? Derjenige der seine Meinug geäußert hat, oder die jenigen die es verhindern wollten, daß man es liest?

Ich hoffe, dass ich hier noch eine Weile bleiben kann. Wenn das Gleiche hier auch passieren sollte, werde ich wohl nie weider meine Meinung veröffentlichen können, oder andere Meinungen lesen können…

…und das wäre eine furchtbare Welt!!!

Reston

Welcome to the Reston Association! The Reston Association (RA), located in Reston, Virginia, is one of the largest community associations in the United States. The community, the dream of Mr. Robert E. Simon, got its start in the early 1960’s and today is home to 60,000 + residents who I believe enjoy a quality of life second to none in the Washington, D.C. metropolitan area.

  

We are located 20 miles west of the nation’s capital and six miles from the Dulles International Airport, in the rapidly growing and technology-rich Dulles Corridor.

( Quelle : http://www.reston.org/ )

Dies ist der Ort, wo ich meine letzten zwei Wochen verbringen durfte.

Ich bewunderte immer schon Menschen, die es schafften, mit der bloßen Kraft der Wörter, Schönheiten und Gefühle zu schildern. Eine nützliche Gabe, die mir leider etwas fehlt.

Vielleicht aus dem Grund, dass ich zweisprachig aufgewachsen bin, hatte ich immer das Gefühl, dass ich keines von beiden Sprachen perfekt beherrschen konnte. Es war schon schwierig genug manchmal rechtzeitig umzuschalten. Immer wenn ich lange genug eine Sprache benutzte, verlernte ich bereits die andere! Natürlich verlernt man es nicht wirklich, aber man kommt ein wenig aus der Übung.

Warum ich dass alles zum Thema Reston erzähle? Weil ich glaube dass meine Wortwahl, der Schönheit von Reston nicht gerecht sein wird. Ich glaube nicht, dass ich die treffende Worte finden werde um die Gefühle zu schildern, die dieser schöne Ort in mir erweckte.

Gott sei dank gibt es Digital Kameras, die mich bei diesem Vorhaben ein wenig unterstützen werden.

Gestern hatten wir wunderschönes Wetter und ich entschied mich für einen langen Spaziergang in der Umgebung!

Mit der Digital Kamera in der Hand, legte ich los. Einmal quer durch den Wald genoß ich die freie Natur. Jede Menge Vögel und Eichhörnchen begleiteten mich auf diesem Weg durch die Ruhe.

Es ist ein wunderschönes Gefühl durch die Stille zu wandern. Ab und zu weht mal der Wind und läßt die Bäume ein Liedchen summen, sonst absolute Stille. Ich glaube ich habe mich selten in meinem Leben so frei gefühlt. Alles war weg!! So bedeutungslos! Ich war wirklich alleine!! Fern von allem und alles! Ein herrliches Gefühl, was ich ein atmete!

Ich war ca. 1 Stunde unterwegs. Kaufte mir eine “Vanilla Latte” (ich glaube diese Worte habe ich in meinem Urlaub am häufigsten benutzt) und zur Stärkung nahm ich danach noch eine Packung “Beef & Jerky” mit! Geäuchertes Rindfleich zum kauen ( oder zum Gebiss raushauen). Damit ging die Reise wieder weiter.

Ich kam zum See, und schaute mir das Lichtspiel der Sonne auf der Wasseroberfläche an! Wieder ein warmes Gefühl im Herz und wieder diese innere Ruhe! Herrliche Häuser am Rande des Sees. Was für Menschen wohl hier wohnen? Ist es für diese Menschen schon etwas ganz normales, oder genießen sie jeden morgen wenn sie aufstehen diesen wunderschönen Anblick, der mir so sehr innere Ruhe gab? Ich hoffe es für sie!

Ich brauchte eine weiter Stunde um wieder nach Hause zu kommen. Unterwegs im Wald begegnete ich noch einem altem Ehepaar. Ich würde schätzen 80 aufwärts. Beide gingen Arm in Arm und wiederspiegelten in ihrem Gesicht die Ruhe der Natur.

Es gab nur einen Menschen auf dieser Welt, mit dem ich bereit war diese Ruhe zu teilen, und ich hoffte, dass wir beide auch wie dieses ältere Paar in einer fernen Zukunft durch diesen Wald laufen würden. Arm in Arm.

Build-A-Bear

Heute ging es mit Andrea und mit meiner Nichte Leah Alanis Nur gemeinsam zum shoppen.

Wenn es etwas in USA genügend gibt, dann sind es gewiß Shopping Malls! Auch so eines war unser Ziel.

Nach viel rumschauen und ein wenig einkaufen (Schweißbänder und noch einen Hut) ging es in ein ganz besonderes Geschäft namens “Build-A-Bear”.

Meine kleine Leah kannte sich natürlich hier sehr gut aus und wußte sich schnell zurecht zu finden.

Wir bauen einen Bär???? Was soll man darunter verstehen? Naja, eigentlich genau das, was der Name sagt.

Es gibt eine große Auswahl von Stoffbären, Hasen, Schildkröten und sonst noch jede Menge Tieren, was man sich fürs kuscheln nur vorstellen kann.

Man sucht sich sein Tier aus, was nur aus der Hülle besteht, geht damit zum Verkäufer und dann geht es los!!

USA ist für mich immer ein wenig mit Kitsch zu verbinden! Dies sieht man in vielen Bereichen und Lebenslagen! Das ist “the American Way of Life”.

Disney ist gewiß der König des Kitschs. Aber ich muss auch gestehen, es funktioniert!! Auch ich lasse mich immer wieder davon hinreißen. Wenn alles gut inszeniert ist und viele gute Ideen dahinter stecken, kann man dem einfach nicht wiederstehen. Ich meine, in Disneyland war ich auch ein Kind und fühlte mich wohl in dieser “heilen” Welt.

Auch hier bei “Build-A-Bear” funktioniert alles Bestens. Der Teddybär wird mit Plüsch gestopft und dabei drückt man auf den entsprechenden Knopf, der den ganzen Apparat in verschiedenen Farben leuchten läßt! Gelb für Freundschaft, blau für Liebe, rot für Umarmung und Küssschen usw.

Als ob man diese Gefühle in den Bär reistopfen würde!!! Der Inhalt bleibt natürlich immer der Gleiche, aber so glauben die Kinder (vielleicht auch manche Erwachsene), das der Bär solche Gefühle hat.

Nachdem man eigenhändig getestet hat ob der Bär auch flauschig genug ist, geht es damit weiter, dass man für sein Bär ein Herz aussucht!

Dieses Herz wird erst mal in den Handen schön aufgewärmt, dann kommt es zum Stirn, damit unser Bär klug ist, dann kommt es ans Ohr, damit er ein guter Zuhörer wird, es kommt ans Herz, damit er voller Liebe ist, er kommt an den Bauch, keine Ahnung warum!!!

Zuletzt wünscht man sich noch was und stopft das Herz in den Bär hinein und fertig ist das Kuscheltier. Die Verkäuferin, die alles  gestaltet und perfekt ausspielt, näht zuletzt noch den Teddy zu.

In “Build-A-Bear” gibt es nicht nur eine große Auswahl von Tieren, sondern auch vielen Klamotten und anderen Sachen. Somit kann man sein geliebtes Tierchen nach Herzenslust gestalten. Es gibt Unterhosen, T-Shirts, Kostüme (mein Favorit war natürlich Spiderman), Perücken, Sonnenbrillen, Schuhe, Bademantel und noch vieles mehr was man sich nur vorstellen kann.

Nachdem man alles für sein Tierchen ausgesucht hat, bekommt man sogar noch eine Geburtsurkunde für sein Geliebtes. Man denkt sich einen Namen aus und dies steht auch als solches auf der Urkunde.

Alles bis zum kleinsten Detail ausgedacht und perfekt inszeniert!! Man kann sogar sein Tierchen sprechen lassen. Entweder man sucht die vorgefertigten Stimmen aus, oder aber man nimmt selbst was auf!!!

Jaaaaa! Man kann sogar drauf sprechen und es in den Teddybär einsetzen, Einfach genial!!

Meine modebewußte Nichte wußte natürlich ganz genau was sie wollte. Sie hat sich ein Pfadfinderkostüm ausgesucht.

Somit endete unser Besuch in diesem Geschäft, was nach meiner Meinung eine eigentlich simple Idee perfekt gestaltet und verkauft. Da hat man wieder Lust Kind zu sein!

Ein Tag in Washington

Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit in die Stadt zu fahren!

Man muss natürlich auch erwähnen, dass die Metro hier sehr gut organisiert ist. Mann muss sich nur nach den Farben richten und schon weiß man wohin die Fahrt geht!

Erstmal  für 7, 80 $ eine Tageskarte geholt, was sich übrigens sehr lohnt, da eine Einzelfahrt 4,oo $ kostet. Nach einer halben Stunde Fahrt war ich auch schon am Ziel!

Nach Fragen und suchen ging es estmal nach Georgetown, die Altstadt. Ein kleines Nest mit vielen schönen Häusern und Geschäften. Nichts spektakuläres aber nett zum spazieren.

Wie immer holte ich mir erstmal einen Vanilla Latte bei Starbucks, den es an jedem Block gibt, und ging durch die Straßen. Ohne Ziel, einfach nur rumlaufen, Klasse! So mag ich das!

Nachdem ich mit Georgetown fertig war, ging es Richtung Downtown weiter. Wer einige  Großstädte in USA kennt, könnte ein wenig enttäuscht sein. Keine Wolkenkratzer, keine Hochhäuser. Nicht wirklich typisch USA! Naja, was solls!

Erstmal quer rein in die Straßen auf dem Weg zum “White House”. Folge einfach den Schildern und schon kommst du an!

Aber sieh an, wieder eine Enttäuschung. Das “Weiße Haus” ist gar nicht so groß wie man es aus den US-Filmen kennt. Ich war mir am Anfang nicht sicher ob ich hier richtig war  und habe mich auch nicht getraut nach zu fragen. Aber ein Schild machte mir klar! Das ist das “Weiße Haus”.

http://i91.photobucket.com/albums/k319/tvural/DSC02183.jpg

Weiter ging es durch Downtown. Viele Cafè s und Restaurants, in der Mittagszeit waren sie alle voll. Aber wenig Geschäfte, die mich interessierten. Also setzte ich meine Reise fort.

Mit der Metro weiter nach Chinatown. Am Eingang begrüßte mich der typische Torbogen, und ich dachte dass ich eine neue Welt betrete. Aber diese Welt bestand nur aus zwei bis drei Geschäften und jede Menge Restaurants. Also wieder nichts.

Na dann!! Weiter geht die Reise mit der Metro zu einem Shopping Mall, was auf meiner Karte als Einkaufsmöglichkeit beschrieben wurde.

Mich wunderte bei der Station, dass so wenige ausstiegen. Na ja!!! Es hatte auch seinen Grund. Als ich die Station verließ sah ich nur einen großen Schutthaufen. Alles wurde platt gemacht. Dies war mal der Shopping Mall! :(

Dubiose Gestalten liefen rum, und ich merkte, dass man in dieser Gegend Nachts nicht alleine rumlaufen sollte. Nach fünfminutigem Aufenthalt ging es wieder zur nächsten Station. L’Enfant! Wieder eine Möglichkeit zu shoppen und wieder eine Enttäuschung.

Es gab ca. 10 Geschäfte in einem kleinen Mall und das wars auch schon. Draußen gab es nur große Bürogebäuden und sonst nichts.

Wieder nach nur 5 Minuten Aufenthalt ging es zurück nach Downtown. Da ich dieses Mal wo anders rauskam als ich rein ging, verlor ich die Orientierung.

Aber kein Problem!!! An jedem Metro Ausgang stehen Mitarbeiter der Stadt, die mit Rat und Tat einem zur Seite stehen! Also versuchte ich dem netten Mann klar zu machen dass ich Richtung Georgetown müßte. Er fing dann an etwas von Taxi oder Bus zu erzählen. Ich fragte ihn wie ich es zu Fuß erreichen konnte, aber das ginge ja nach seiner Meinung nicht. Bis ich ihm mit meinem “dezentem” Englisch erklären konnte, dass ich es bereits tat, gab ich die Hoffnung auf! Für ihn war es zu Fuß einfach nicht zu erreichen! Dies zeigte mir wieder wie gerne die Amerikaner Auto fahren!

Entweder fahren sie jede kleine Strecke mit ihrem Auto, oder sie joggen bis zum umfallen. Aber so etwas wie durch die Stadt spazieren gehen, gibt es einfach nicht!

Gott sein dank, konnte ich meinen Weg doch noch finden! Nachdem ich bereits ca. 5 Stunden unterwegs war und ich an dem Tag noch nicht gegessen hatte suchte ich mir ein Restaurant auf.

Viele Restaurants die in der Mittagszeit voll waren, machten bereits zu! Klar, hier gibt es ja auch nur Berufstätige Menschen. In der Mittagspause gehen alle auf einmal essen und das wars. Nach Feierabend bleibt so gut wie keiner mehr in der Stadt.

Ich befürchtete schon dass ich nichts mehr zu essen bekommen würde. Aber Gott sei dank hatte noch ein Restaurant, was ich schon vorher sah, noch offen. “Johnny Rockets - The Original Hamburger”. Die Austattung erinnerte mich sehr stark an die alten Cafès der 60 und 70′er Jahre. Einfach Klasse! Es gab sogar an jedem Tich eine kleine Jukebox, wo man sich für 5 Cent ein Lied aussuchen konnte. Meine Wahl war “Baby Love” von Supremes.

Das Motto dieses Restaurants war nicht zu viel versprochen. Ich aß einen Hamburger mit dem Namen “Route 66″ mit Zwiebel und Pilzen, dazu Pommes mit Chili und Käse. Es war richtig lecker. Vielleicht der Beste Burger den je ich gegessen habe.

Nachdem ich auch schon satt und glüklich war machte ich mich wieder auf`n Weg nach Hause! Erstmal zu Fuß bis zur Station und dann mit der ganzen Menschenmasse, die endlich Feierabend hatte, mit der Metro nach Hause. Übrigens die Metrostationen sind absolut Klasse( sag ich öfters oder?). Besonders die großen Stationen sind wirklich beeindruckend und erinnerten mich stark an Science Fiction Filme.

Dies war mein kleiner Ausflug nach Washington. Es waren viele Impulse, die ich genossen habe. Freue mich schon darauf noch weiteres zu sehen. Übrigens mußte ich auch an die Serie “Friends” denken, als ich bei Pottery Barns vorbei ging! Die Fans werden wissen was ich meine!!!

Übrigens!!! Ja es gibt sehr viele Museen in Washington und ich wollte sie auch besichtigen. Aber meine Zeit reichte leider nicht aus! Ich hoffe dass ich es nächste Woche noch schaffen werde.