Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit in die Stadt zu fahren!
Man muss natürlich auch erwähnen, dass die Metro hier sehr gut organisiert ist. Mann muss sich nur nach den Farben richten und schon weiß man wohin die Fahrt geht!
Erstmal für 7, 80 $ eine Tageskarte geholt, was sich übrigens sehr lohnt, da eine Einzelfahrt 4,oo $ kostet. Nach einer halben Stunde Fahrt war ich auch schon am Ziel!
Nach Fragen und suchen ging es estmal nach Georgetown, die Altstadt. Ein kleines Nest mit vielen schönen Häusern und Geschäften. Nichts spektakuläres aber nett zum spazieren.
Wie immer holte ich mir erstmal einen Vanilla Latte bei Starbucks, den es an jedem Block gibt, und ging durch die Straßen. Ohne Ziel, einfach nur rumlaufen, Klasse! So mag ich das!
Nachdem ich mit Georgetown fertig war, ging es Richtung Downtown weiter. Wer einige Großstädte in USA kennt, könnte ein wenig enttäuscht sein. Keine Wolkenkratzer, keine Hochhäuser. Nicht wirklich typisch USA! Naja, was solls!
Erstmal quer rein in die Straßen auf dem Weg zum „White House“. Folge einfach den Schildern und schon kommst du an!
Aber sieh an, wieder eine Enttäuschung. Das „Weiße Haus“ ist gar nicht so groß wie man es aus den US-Filmen kennt. Ich war mir am Anfang nicht sicher ob ich hier richtig war und habe mich auch nicht getraut nach zu fragen. Aber ein Schild machte mir klar! Das ist das „Weiße Haus“.
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Weiter ging es durch Downtown. Viele Cafè s und Restaurants, in der Mittagszeit waren sie alle voll. Aber wenig Geschäfte, die mich interessierten. Also setzte ich meine Reise fort.
Mit der Metro weiter nach Chinatown. Am Eingang begrüßte mich der typische Torbogen, und ich dachte dass ich eine neue Welt betrete. Aber diese Welt bestand nur aus zwei bis drei Geschäften und jede Menge Restaurants. Also wieder nichts.
Na dann!! Weiter geht die Reise mit der Metro zu einem Shopping Mall, was auf meiner Karte als Einkaufsmöglichkeit beschrieben wurde.
Mich wunderte bei der Station, dass so wenige ausstiegen. Na ja!!! Es hatte auch seinen Grund. Als ich die Station verließ sah ich nur einen großen Schutthaufen. Alles wurde platt gemacht. Dies war mal der Shopping Mall!
Dubiose Gestalten liefen rum, und ich merkte, dass man in dieser Gegend Nachts nicht alleine rumlaufen sollte. Nach fünfminutigem Aufenthalt ging es wieder zur nächsten Station. L’Enfant! Wieder eine Möglichkeit zu shoppen und wieder eine Enttäuschung.
Es gab ca. 10 Geschäfte in einem kleinen Mall und das wars auch schon. Draußen gab es nur große Bürogebäuden und sonst nichts.
Wieder nach nur 5 Minuten Aufenthalt ging es zurück nach Downtown. Da ich dieses Mal wo anders rauskam als ich rein ging, verlor ich die Orientierung.
Aber kein Problem!!! An jedem Metro Ausgang stehen Mitarbeiter der Stadt, die mit Rat und Tat einem zur Seite stehen! Also versuchte ich dem netten Mann klar zu machen dass ich Richtung Georgetown müßte. Er fing dann an etwas von Taxi oder Bus zu erzählen. Ich fragte ihn wie ich es zu Fuß erreichen konnte, aber das ginge ja nach seiner Meinung nicht. Bis ich ihm mit meinem „dezentem“ Englisch erklären konnte, dass ich es bereits tat, gab ich die Hoffnung auf! Für ihn war es zu Fuß einfach nicht zu erreichen! Dies zeigte mir wieder wie gerne die Amerikaner Auto fahren!
Entweder fahren sie jede kleine Strecke mit ihrem Auto, oder sie joggen bis zum umfallen. Aber so etwas wie durch die Stadt spazieren gehen, gibt es einfach nicht!
Gott sein dank, konnte ich meinen Weg doch noch finden! Nachdem ich bereits ca. 5 Stunden unterwegs war und ich an dem Tag noch nicht gegessen hatte suchte ich mir ein Restaurant auf.
Viele Restaurants die in der Mittagszeit voll waren, machten bereits zu! Klar, hier gibt es ja auch nur Berufstätige Menschen. In der Mittagspause gehen alle auf einmal essen und das wars. Nach Feierabend bleibt so gut wie keiner mehr in der Stadt.

Ich befürchtete schon dass ich nichts mehr zu essen bekommen würde. Aber Gott sei dank hatte noch ein Restaurant, was ich schon vorher sah, noch offen. „Johnny Rockets – The Original Hamburger“. Die Austattung erinnerte mich sehr stark an die alten Cafès der 60 und 70′er Jahre. Einfach Klasse! Es gab sogar an jedem Tich eine kleine Jukebox, wo man sich für 5 Cent ein Lied aussuchen konnte. Meine Wahl war „Baby Love“ von Supremes.
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Das Motto dieses Restaurants war nicht zu viel versprochen. Ich aß einen Hamburger mit dem Namen „Route 66″ mit Zwiebel und Pilzen, dazu Pommes mit Chili und Käse. Es war richtig lecker. Vielleicht der Beste Burger den je ich gegessen habe.
Nachdem ich auch schon satt und glüklich war machte ich mich wieder auf`n Weg nach Hause! Erstmal zu Fuß bis zur Station und dann mit der ganzen Menschenmasse, die endlich Feierabend hatte, mit der Metro nach Hause. Übrigens die Metrostationen sind absolut Klasse( sag ich öfters oder?). Besonders die großen Stationen sind wirklich beeindruckend und erinnerten mich stark an Science Fiction Filme.
Dies war mein kleiner Ausflug nach Washington. Es waren viele Impulse, die ich genossen habe. Freue mich schon darauf noch weiteres zu sehen. Übrigens mußte ich auch an die Serie „Friends“ denken, als ich bei Pottery Barns vorbei ging! Die Fans werden wissen was ich meine!!!
Übrigens!!! Ja es gibt sehr viele Museen in Washington und ich wollte sie auch besichtigen. Aber meine Zeit reichte leider nicht aus! Ich hoffe dass ich es nächste Woche noch schaffen werde.
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Herzliche Grüße nach Washington, D.C., auch an Deinen Bruder und Andrea!
Schön von Dir zu lesen.
Am Kreuz Biebelried A3/A7 gibt’s mitten in Franken einen ziemlich nahe an die USA heranreichenden Diner. Mein Lieblingsburger ist dort auch der mit Pilzen und Zwiebeln (heißt aber anders).
Bemerkenswert finde ich das Minarett am Weißen Haus
Vielen Dank für die Grüße! Egal wie der Burger heißt, wichtig ist doch wie er schmeckt oder!?
Wenn er gut ist, geht die nächste Runde auf mich!